… auf dem Deutschen Bildungsserver. Siehe auch die Website des in Hannover beheimateteten Vereins “INFOKOS – Informationskompetenz für Schüler”.
Archiv für August 2009
Informationskompetenz und Schule …
Mittwoch, 26. August 2009IFLA: Libraries promoting twenty-first century literacies
Dienstag, 25. August 2009Die Vorträge der gerade laufenden IFLA-Tagung sind online und die Informationskompetenz-Sektion hat den Titel “Libraries promoting twenty-first century literacies” (Veranstaltung 94). Es geht also um mehr als Informationskompetenz, z.B. um Transliteracy, Multimodal literacy und Visual literacy!
Hier erinnert Susie Andretta an “Transliteracy: take a walk on the wild side” und an einen Aufsatz von Sue Thomas u.a.: Transliteracy: Crossing divides by First Monday, Volume 12 Number 12 – 3 December 2007.
Weitere Beiträge aus der Session:
- Sean Cordes: Broad Horizons: The Role of Multimodal Literacy in 21st Century Library Instruction
- Mark Hepworth and Julie Brittain: A method for the design, delivery and evaluation of an information literacy programme for development workers studying Participation, Power and Social Change
Siehe auch Sheila Webbers Berichte von der IFLA-Tagung in ihrem Blog.
BTW: Die “Guidelines on Information Literacy for Lifelong Learning” der Information Literacy Section der IFLA sind von den beiden deutschen Mitgliedern des Members Standing Committee der Sektion Heike vom Orde und Franziska Wein nun ins Deutsche übersetzt worden: “Richtlinien zur Informationskompetenz für lebenslanges Lernen“.
Erste Dissertation zum Thema “Information literacy” aus Deutschland
Montag, 24. August 2009Susanne Mühlbacher hat die erste Doktorarbeit zum Thema “Informationskompetenz” in Deutschland geschrieben. Sie ist leider zur Zeit nur gedruckt unter dem Titel “Information Literacy in Enterprises / von Susanne Mühlbacher (Schriften zur Informationswissenschaft; Bd. 51). Boizenburg : Hülsbusch, 2009 (Diss., Univ. Regensburg, 2008)” erschienen. Das Inhaltsverzeichnis steht im Netz zur Verfügung. Der 2007 beim Konstanzer KWIL-Workshop von Susanne Mühlbacher, Rainer Hammwöhner und Christian Wolff vorgestellte Beitrag mit dem Titel “Workplace Information Literacy in the Scientific Field : an Empirical Analysis Using the Semantic Differential Approach” kann als Einleitung gelesen werden.
Es ist interessant, dass die Dissertation damit nicht aus dem Bibliotheksbereich stammt. Die Arbeit behandelt die Informationskompetenz in Unternehmen, was bisher von Bibliotheken sicher zu wenig in den Blick genommen wurde, obwohl z.B. Universitäten und damit deren Bibliotheken zukünftige Mitarbeitende in Unternehmen ausbilden. Die Einführung stellt einen guten Überblick zum Stand der Forschung von Informationskompetenz allgemein dar und entwickelt ein Modell zur “Scientific Workplace Information Literacy”. Den Abschluss der recht komplexen Untersuchungen bilden Vorschläge zur Förderung von Informationskompetenz in Unternehmen.
Ein weiteres interessantes Buch zum Thema “Workplace information literacy”, dass mir vor kurzem unter gekommen ist, ist “Managing information and knowledge in organizations : a literacy approach / Alistair Mutch. New York, NY: Routledge, 2008.”
Informationskompetenz hat für mich von jeher einen starken Hang zum ja auch eher unternehmensorientierten Thema Wissensmanagement, hier aber besonders zum persönlichen Wissensmanagement, vgl. z.B. das hier schon erwähnte Buch “Wissenswege : Methoden für das persönliche Wissensmanagement / Gabi Reinmann; Martin J. Eppler. Bern : Huber, 2008″.
Nachdenken über Lernen, Information und Kompetenzen
Sonntag, 16. August 2009Hier drei weitere, sehr unterschiedliche Papiere, die beim Nachdenken über Lernen, Information und Kompetenzen weiterhelfen können.
- Der neue britische Report “Thriving in the 21st century: Learning Literacies for the Digital Age” berücksichtigt Lernen in jedem Umfeld.
- Ein schon etwas älterer (2005) amerikanischer Report “Liberal Education Outcomes” der Association of American Colleges and Universities (AAC&U) behandelt die amerikanische Tradtion des “liberal education”.
- Ein Grundlagenpapier zum Lernen für eine sonst hier kaum interessierende Zielgruppe von der Organisation DECET (Diversity in Early Childhood Education and Training) mit dem Titel “Orientierungen für die pädagogische Praxis” (2007), die meines Ermessens auch für andere Lernbereiche von Bedeutung sind. Den Hinweis auf dieses Papier gab mir Holger Schultka bei meinem Besuch des Bibliothekartages in Erfurt Anfang Juni.
BTW: Die Erfurter Vorträge zur Informationskompetenz im weitesten Sinne sind schon lange online.