Archiv für die Kategorie ‘Philosophy of information’

Theoretisch-philosophische Reflexionen zu Bibliothek und Information

Montag, 16. Januar 2012

Ausgehend von einem Durchblättern des schwergewichtigen Buches "The atlas of new librarianship" von R. David Lankes (Cambridge, Mass.: MIT Press, 2011), zu dem es auch eine spannende Website gibt, suchte ich nach ein paar Rezensionen, fand z.B. die von Dale Askey, und landete in einem Blog mit dem Namen "Sense and Reference".

Dieses enthielt nicht nur eine ausführliche, sehr kritische Besprechung von Lankes’ Buch, sondern in anderen Beiträgen faszinierende Auseinandersetzungen mit grundsätzlichen philosophischen Fragen zu Bibliothek und Information, so auch einen Lankes’ Ansatz weiter kritisierenden Beitrag mit dem Titel "Libraries are not in the construction business".

Ich stimme mit dem Autor des Blogs "Sense and Reference", Lane Wilkinson, in vielen Punkten nicht überein – so vertritt er aus meiner Sicht einer zu einseitig realistische Haltung. Trotzdem sind viele Beiträge spannend, um z.B. die eigene Haltung zu schärfen. In der Diskussion zum zuletzt genannten Blog-Beitrag hat Angela Pashia meine Haltung zur Position von Wilkinson so mit ausgedrückt:

We need a middle ground that breeds a healthy skepticism (I like to think of that as information literacy, the ability to evaluate an information resource) without denying either an objective external reality or the influence of social conditions on learned human behavior.

Ein ebenfalls interessanter Blog-Beitrag befasst sich mit den Themen Literacy und Transliteracy.

BTW: Innerhalb einer Umfrage zum Thema Meta-Literacy von Thomas P. Mackey (siehe auch seinen Aufsatz mit Trudy E. Jacobson "Reframing Information Literacy as a Metaliteracy") habe ich übrigens zur Frage "Which of the following literacies do you think are components of information literacy?" – es folgten "Media literacy, Digital literacy, Cyber literacy, Visual literacy, Mobile literacy, Critical literacy, Health literacy, Other (please specify)" – bemerkt:

You can find dozens of discussions which special literacy is part of which other special literacy. It is a question of the viewpoint and socialization of the discussion member. In case you define ‘literacy’ as „engaging with information in all of its modalities“ like O’Farrill, Ruben Toledano: Information literacy and knowledge management. Preparations for an arranged marriage (In: Libri 58 (2008) p. 155-171, p. 16) all above is literacy! [...] but perhaps you should define meta-literacy as ‘reflecting about literacy’ what I would like.

Wilkinson bietet in seinem Blog auch eine Zusammenstellung von Lektüre zum Thema "Library and Philosophy".

Man müsste auch mal darüber nachdenken, was zum Thema "Theoretisch-philosophische Reflexionen zu Bibliothek und Information" in Deutschland sichtbar ist. Rafael Capurro und auch Uwe Jochum sind mir da sofort eingefallen. Und natürlich der umtriebige Libreas-Blog mit Ben Kaden, der gerade Anfang des Jahres einen Überblick zur Forschung im Bibliotheks- und Informationswissenschaft im Jahre 2011 gegeben hat! Auf dem letzten Bibliothekartag gab es immerhin eine Session zu ethischen Fragen!

Fragen Sie mich übrigens nicht, wann man dann Ganze lesen soll, wenn man als Praktiker in einer Bibliothek arbeitet! Daher hier auch nur ein Hinweis auf die Möglichkeiten, die ich so wahrgenommen habe.

Wir werden zu Metadaten!

Sonntag, 03. Juli 2011

In einem Tweet hatte ich vor Monaten mal auf eine britische Ausstellung mit dem Titel "How we became metadata" hingewiesen (Beitrag in einem Blog dazu). Ein Aufsatz vom britischen Kultur- und Medientheoretiker Gary Hall mit dem Titel "We Can Know It for You: The Secret Life of Metadata" findet sich im Katalog zur Ausstellung.

Nun ist in der Wochenzeitung "Die Zeit" ein passender Beitrag mit dem Titel "Automatisch vorsortiert" von Stefan Schmitt erschienen, der zeigt, dass individuelle Suche zu Metadaten führen, die zukünftige Suchen beeinflussen. Eine der Grundlagen des Artikels ist das Buch "The Filter Bubble" von Eli Pariser, das im nächsten Jahr auch auf Deutsch erscheinen soll. Im Guardian findet sich eine Kurzfassung von Parisers Buch, auf die am 14. Juli auch auf der Mailingliste Inetbib hingewiesen wurde (vgl. auch ein Vortrags-Video von Pariser).

Vielfalt und Informationskompetenz

Samstag, 02. Juli 2011

Eigentlich kommt man kaum hinterher, um bei irgendeinem Thema auf dem Laufenden zu bleiben. Vielfalt und Informationsflut werden immer größer. Mein Versuch der Bewätigung dazu bildet sich hinsichtlich des Themas der Informationskompetenz oft nur noch in angesammelten Links auf Delicious oder in manchen Tweets ab. Trotzdem hier ein paar Hervorhebungen, die mir in letzter Zeit als wichtig aufgefallen sind:

In einem Aufsatz in der Wochenzeitung "Die Zeit" von Thomas Assheuer zum Thema der Bedeutung von Religion heute (ein Thema, das mich bisher eigentlich nur am Rande interessiert hat), wird am Schluss auf eine Kontroverse zwischen Jürgen Habermas und dem kanadischen Philosophen Charles Taylor eingegangen. Es heisst hier:

"Für Habermas muss es in einer Gesellschaft der explodierenden Gegensätze eine inklusive säkulare Sprache geben, mit der Normen begründet werden. Für Taylor ist das eine rationalistische Illusion; für ihn gibt es in radikal heterogenen und spannungsgeladenen Gemeinwesen keine Metasprache, die alle Differenzen ‘managt’. Deshalb müssten wir selbst vielsprachig werden, wir müssten lernen, uns ‘im Tanz des Verstehens’ auf Unterschiede einzulassen."

Ich finde, diese philosophische Kontroverse trifft erst recht auf die hier interessierende sogenannte Informations- oder Wissensgesellschaft zu und findet sich damit auch im Hintergrund von theoretischen Diskussionen um Informationskompetenz! Ich selbst finde mich dabei eher bei Taylor wieder.

Informationskompetenz kritisch betrachtet

Mittwoch, 01. Juni 2011

In einem längeren Artikel in der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 26. Mai 2011 mit dem Titel "Liebe Marie" beschreibt Henning Sussebach die Problematik und Konsequenzen der Schulzeitverkürzung von 9 auf 8 Jahre am Gymnasium. Dort finden sich auch folgende Sätze, die mit einem Zitat des Pädagogen Andreas Gruschka beginnen (S. 17):

"Er [Gruschka] sagt: ‘Die Kinder heute lernen Organisation und Präsentation.’ Referate, Wochenpläne – er hält das alles für eine Vorbereitung auf ein kritikloses Büroleben, in dem der Chef in der Tür steht und sagt: ‘Frau Müller, stellen Sie mir bis Freitag bitte alles über die indischen Märkte zusammen!’"

Mir ist hier mal wieder bewusst geworden, dass man nicht nur die Praxis von Informationskompetenz-Aktivitäten von Bibliotheken kritisch betrachten kann, sondern insgesamt die Inhalte von Informationskompetenz kritisch hinterfragen muss.

Es geht nicht unbedingt darum, dass aufgrund von Informationskompetenz SchülerInnen und Studierende besser in der Arbeitswelt "funktionieren", sondern darum, dass sie gefördert werden, ihre Nutzung von Informationsressourcen kritisch zu reflektieren: Warum nutzen so viel Google und welche Gefahren sind damit verbunden? Warum sind viele Datenbanken kostenlos? Wie ist die gefundene Information entstanden und wie zuverlässig ist diese?

Am Schluss eines Aufsatzes zitierte ich mal aus einem Interview mit dem amerikanischen Informationstheoretiker Ronald Day (vgl. Day, Ronald E. and Ajit K. Pyati (2005): ‘We Must Now All Be Information Professionals’: An Interview with Ron Day. In: InterActions: UCLA Journal of Education and Information Studies, 1(2), Article 10), das genau das, was das Zitat aus der Zeit meint, thematisierte:

"We don’t need to interpret information, we don’t need to ask how it is produced, we don’t need to ask any question of its powers; we simply need to make use of it. [...]
Information, in this sense, has connotations of efficiency and of productivity[...]
We are always responsible, whether we want to be or not, in a larger sense than our institutional and professional roles. That is, we are always in response to other human beings and to other beings in general. We are in-formed, that is, always within processes of being formed by our way of responding. ‚In-formation’ in this sense, as ‘affective’ and becoming is inseparable from ‘communication’ – in the sense of responding within the condition of being in-common." (S. 3 und S. 7)

Beim Bibliothekartag nächste Woche in Berlin hält Wilfried Sühl-Strohmenger aus Freiburg einen vielversprechenden Vortrag mit dem Titel "Förderung von Informationskompetenz durch Bibliotheken – Aus berufsethischer Sicht". Primär geht es hier wohl um die Problembereiche des Urheberrechts und des Plagiarismus. Aber die spannende Frage, ob durch Form und Inhalt von bestehenden Informationskompetenz-Aktivitäten eher "funktionierende", statt kritische Bürgerinnen und Bürger das Ergebnis sind, wäre für mich auch eine berufsethische!?

Zur sozialen Konstruktion von Recherche-Ergebnissen

Dienstag, 31. Mai 2011

Zum Nachdenken über die Alternative zwischen der Verbesserung von Recherche-Tools und der Förderung von Informationskompetenz finde ich als Modell die in diesem Blog vor kurzen schon mal erwähnte Akteur-Netzwerk-Theorie von Latour und anderen interessant. Akteure und ihre Netzwerke in diesem Sinne lassen die Realitäten von Nutzenden und ihren Suchsystemen inklusive deren Produzenten vielleicht besser verstehen. Die Akteur-Netzwerk-Theorie ist als Modell geeignet, um die Wirklichkeit des Zusammenspiels von menschlichen (Nutzende, ITler, BibliothekarInnen, Oberflächen-Designer, InformationsarchitektInnen usw.) und nicht-menschlichen Akteuren (Katalogisierungsregeln, Normdaten, Metadaten, Struktur der Daten, maschinelle Indexierung, Katalog-Software, Oberflächengestaltung usw.) beim Recherchieren zu erklären.

Die konkrete Recherche wird eigentlich wirklich sozial konstruiert! Das reale Recherche-Ergebnis wird durch eine Vielzahl von Faktoren in Form menschlicher und nicht-menschlicher Akteure beeinflusst. So wird die konkrete Wirklichkeit der Recherche in einem Katalog zunächst zwischen Nutzendem und System ausgehandelt (klassisches Modell des Information Retrieval). Die Wahl der Suchbegriffe des Nutzenden beeinflusst das Recherche-Ergebnis, das aber auch von einer Vielzahl anderer Komponenten abhängt:

  • Vielleicht wird durch Indexierung und Berücksichtigung von Normdaten wie der Schlagwort-Normdatei automatisch nach Synonymen mit gesucht, ohne dass der Nutzende dies merkt.
  • Die Rechercheerfahrung und Informationskompetenz aber auch die fachliche Kompetenz des Nutzenden beeinflussen das Ergebnis.
  • BibliothekarInnen versuchen durch Informationskompetenz-Aktivitäten die Kompetenz des Nutzenden zu fördern. Dies kann unmittelbar durch Ausnutzen von ‘teachable moments’ auf direkter menschlicher Ebene erfolgen, aber auch mittelbar durch die Gestaltung nicht-menschlicher Akteure, wie dem Angebot von Drill-Down-Menüs über die Recherche-Oberfläche.
  • Veraltete Katalogisierungsregeln als nichtmenschliche Akteure erschweren eventuell die Recherche, können aber vielleicht teilweise durch verbesserte Indexierung oder bessere Oberflächengestaltung "neutralisiert" werden.
  • Bei manchen Recherchesystemen beeinflusst auch das Verhalten bzw. Recherchieren anderer Nutzender die Ergebnisse. (vgl. auch dieses Exzerpt (rtf-Datei!) aus einem Aufsatz. Ich biete dieses sonst im Rahmen von Citavi-Workshops zum Üben der Verknüpfung zwischen Literaturverwaltung und Textverarbeitung an.)

Obiges hatte ich schon vor einiger Zeit geschrieben und eigentlich wollte ich das ganze noch weiter ausführen, aber irgendwie komme ich nicht dazu. Daher hier unfertig, wie manches in diesem Blog!

25 Jahre Tschernobyl und die Information und Kommunikation

Dienstag, 26. April 2011

Mein erster Sohn spielte damals bei "strahlendem" Wetter im Sandkasten. Als Tschernobyl vor 25 Jahren passierte, sammelte ich selbst gerade meine ersten beruflischen Bibliothekserfahrungen als Bibliotheksreferendar an der Unversitätsbibliothek der TU Berlin. Mir ist erst vor kurzem bewusst geworden, dass das Ereignis von Tschernobyl, das mich deutlich geprägt hat, so eng mit meinem Berufsleben verknüpft ist.

Schon länger ist mir bewusst, dass das Hauptargument gegen die Nutzung von Atomkraft eigentlich ein Argument aus dem Informations- und Kommunikationsbereich ist. Wollte man die Endlagerung von Atommüll für Jahrtausende sichern, müsste man die Information, dass sich an den Plätzen der Endlagerung bestimmte lebensgefärliche Stoffe befinden, so gestalten, dass auch in Jahrtausenden die Information noch gelesen und verstanden wird. Hierbei taucht zunächst die Frage und Problematik des Trägermaterials für die Information auf. Am sichersten wäre wahrscheinlich Stein, aber auch die Tontafeln der ältesten Bibliotheken im antiken Mesopotamien haben sich nicht vollständig bis heute erhalten. Die zweite Problematik ist dann natürlich die Frage der Schrift bzw. Sprache, in der diese wichtigen Informationen über Jahrtausende überliefert werden müssten! Beide Problembereiche erscheinen mir nicht wirklich lösbar. Schon die kurze Geschichte der Asse hat ja gezeigt, dass das genaue Wissen, was dort zwischengelagert wurde, verschwunden ist!

Auf dem Weg zu einer Theorie von Informationskompetenz …

Sonntag, 24. April 2011

… befindet sich Marianne Ingold mit ihrer Arbeit zum Begriff "Information als Gegenstand von Informationskompetenz". Dies ist ein ganz spannender Text, endlich passiert mal etwas mehr in Deutschland zur Informationskompetenztheorie. Ich wünschte mir nur mehr Zeit zum genauen Lesen! Zur Reflexion über den Kern von Informationskompetenz gehört eben auch die Reflexion über die Begriffe Information und Kompetenz.

Auf meinem Schreibtisch liegt zum genaueren Studieren auch noch der theoretische Aufsatz von Aleksander Knauerhase mit dem Titel "GMMIK ['gi-mik] – Ein Modell der Informationskompetenz", veröffentlicht im Konferenzband "Semantic Web & Linked Data : Elemente zukünftiger Informationsinfrastrukturen ; 1. DGI-Konferenz ; 62. Jahrestagung der DGI ; Frankfurt am Main, 7. – 9. Oktober 2010 ; Proceedings / Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis", hrsg. von Marlies Ockenfeld (Frankfurt am Main : DGI, Dt. Ges. für Informationswiss. und Informationspraxis, 2010, S. 237ff).

Menschliche und nicht-menschliche Akteure im Bildungs- und Informationsbereich

Sonntag, 06. März 2011

Das im letzten Beitrag schon erwähnte Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien (#L3T) enthält einen spannenden Beitrag von Andrea Belliger, David J. Krieger, Erich Herber und Stephan Waba zur "Die Akteur-Netzwerk-Theorie [ANT]- Eine Techniktheorie für das Lernen und Lehren mit Technologien".

Diese vom französischen Soziologen und Philosophen Bruno Latour mit entwickelte Theorie bzw. Methode weist auch nicht-humanen Akteuren wie Medien, Maschinen usw. eine wichtige Rolle bei der Kommunikation im Bereich Technik und Gesellschaft zu. Diese Theorie scheint damit auch für den Bildungsbereich nutzbar zu sein.

Wenn Menschen, Technologien aber auch Artefakte aus dem Bildungsumfeld als handlungstragende Akteure im technologiebasierten Unterricht verstanden und in ihrem Zusammenspiel betrachtet werden, gelingt es uns, die Realitäten des Unterrichts- und Lernverhaltens zu verstehen und in didaktischen Einsatzszenarien zu berücksichtigen. Modellhafte Akteur-Netzwerke könnten dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die sozialen Wirklichkeiten des Zusammenspiels von Akteur-Netzwerken in der Bildungspraxis zu erzielen.

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Zur Wahrheit/-nehmung des Internets: Never-Better, Better-Never oder Ever-Waser?!

Samstag, 19. Februar 2011

In der Zeitschrift "The New Yorker" hat der Autor Adam Gopnik unter dem Titel "The Information : How the Internet gets inside us" eine interesssante Beschreibung gegeben, wie heutzutage das Internet in seiner Wirkung auf Alltag, Mensch und Welt beurteilt wird. Er unterscheidet dabei drei Kategorien von Stellungnahmen, die von Never-Betters, Better-Nevers oder Ever-Wasers.
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Begriffliches zu Informationskompetenz und Information: Informationskompetenz ist ein "discursive construct"

Donnerstag, 10. Februar 2011

In der Zeitschrift Information: Wissenschaft & Praxis (IWP) findet sich im neuen Heft ( 62(2011)1, S. 37-42 ) ein interessantes Interview der Magister-Absolventin Linda Treude von der Humboldt-Universität mit dem Titel "Information Zeichen Kompetenz – Fragen an Rafael Capurro zu aktuellen und grundsätzlichen Fragen der Informationswissenschaft". Dabei geht es auch um den Begriff Informationskompetenz und, wie bei Rafael Capurro nicht anders zu erwarten, um den Begriff Information. Leider ist das Interview nicht Open Access verfügbar.

Auf die Frage von Linda Treude:

"Den Begriff Informationskompetenz (bzw. information literacy) als Schlüsselkompetenz im Umgang mit Informationen tragen zur Zeit geradezu inflationär Projekte des Bildungs- und Bibliothekswesens im Titel. Dies suggeriert, dass man heute spezielle Fähigkeiten haben müsse, um den Anforderungen einer "Informationsgesellschaft" gewachsen zu sein. Für wie brauchbar halten Sie den Begriff und auf welche Kompetenz(en) verweist er Ihrer Meinung nach?" (S. 37)

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