Archiv für die Kategorie ‘Higher education’

Fachinformation zur Biotechnologie

Mittwoch, 11. Januar 2012

Schon 2004 hatte ich auf Anfrage des TUHH-Biotechnologie-Professors Volker Kasche Ideen und Textgrundlage für ein kurzen Text zur biotechnologischen Fachinformation geliefert, der dann im Lehrbuch von Klaus Buchholz, Volker Kasche und Uwe Th. Bornscheuer "Biocatalysts and enzyme technology" (Weinheim : WILEY-VCH, 2005) als Appendix I "The world of biotechnology information – 8 points for reflecting on your information behavior" (S. 419-426) erschienen ist. Grundlage dafür war eine allgemeiner gehaltene Webversion "Die Welt der Information in den Ingenieurwissenschaften – 10 Tipps zum Überleben" auf der Website der TU-Bibliothek.

Reizvoll daran fand und finde ich noch, die wichtigsten Bereiche allgemeiner und fachlicher Informationskompetenz in einem relativ kurzen Text darzustellen. Mittlerweile bin ich beim Korrigieren des überarbeiteten Textes "The World of Biotechnology Information: Seven Points for Reflecting on Your Information Behavior" für das Lehrbuch, das Mitte 2012 in 2. Auflage erscheinen soll. Die Greifwalder Biotechnologen haben die nicht überarbeitete Version sogar schon ins Netz gestellt (For teaching purposes only!). 8-)

Förderung von Kreativität

Freitag, 23. Dezember 2011

Das Thema Kreativität klang in diesem Blog schon öfter an. Im Zusammenhang mit meinem Beitrag bei plan3t.info unter dem Titel "Medien- und Informationskompetenz up-to-date" vom Oktober 2011 bin ich im Blog des erwähnten amerikanischen Medienpädagogen Henry Jenkins auf ein Interview mit dem Medienwissenschaftler David Gauntlett gestoßen, das den Titel "Studying Creativity in the Age of Web 2.0" (zweiter Teil, dritter Teil) trägt.

Die im Interview angesprochene und zitierte Definition von Kreativität bildet auch die Grundlage von Gauntletts Buch "Making is Connecting: The Social Meaning of Creativity, from DIY and knitting to YouTube and Web 2.0", das in wichtigen Teilen auf der Website zum Buch verfügbar ist:

Everyday creativity refers to a process which brings together at least one active human mind, and the material or digital world, in the activity of making something. The activity has not been done in this way by this person (or these people) before. The process may arouse various emotions, such as excitement and frustration, but most especially a feeling of joy. When witnessing and appreciating the output, people may sense the presence of the maker, and recognise those feelings.

Die hier beschriebene Alltags-Kreativität, die für Gauntlett auch für das Web 2.0 charakteristisch ist, führt ihn in seinem lesenswerten Buch sogar zurück bis ins viktorianische Zeitalter der britischen Art-and-Crafts-Bewegung, bis zu John Ruskin und William Morris.

Welche Möglichkeiten haben nun Bibliotheken, um Kreativität zu fördern? Hier das, was mir ad hoc eingefallen ist, was Bibliotheken "machen" können, um zu "verbinden":

  • Angebot von Discovery-Oberflächen für die Suche nach Bibliotheksbeständen
  • Teile von Bibliotheksräumen mit Wohnzimmer-Atmosphäre ausstatten und Möglichkeiten für Gruppenarbeit bieten
  • Innerhalb ihrer Nutzer-Umwelt das jeweilige Wissensmanagement unterstützen
  • Ganz banal: Im Rahmen von Informationskompetenz-Aktivitäten auf die notwendige kreative Verwendung von Suchbegriffen und deren Variationen und Synonyme bei der Recherche hinzuweisen
  • Nicht zu vergessen die Förderung der Kreativität des eigenen Personals, um die konkreten Utopien zukünftiger Bibliotheks-Dienstleistungen (Link zu meinem letzten plan3t.info-Beitrag) zu schaffen
  • …!?

Anknüpfungspunkte und Inhalte der Förderung von Informationskompetenz

Donnerstag, 17. November 2011

In welchem Rahmen und mit welchen Inhalten erreicht man Studierende beim Thema Informationskompetenz am besten? Dieser Dauerbrenner bei Diskussionen um Informationskompetenz ist kürzlich von Anne Christensen in ihrem Blog in einem anregenden Beitrag aufgegriffen worden.

Der Hinweis von Anne Christensen, dass weder Bibliotheken, noch Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten selbsterklärend sind, und ihr Vorschlag, schon ziemlich früh, das Thema Peer Review zu behandeln, treffen die inhaltliche Haupt-Problematik von Informationskompetenz aus meiner Sicht exakt.

Persönlich glaube ich, dass man eigentlich noch tiefer gehen müsste. Die wichtige Frage, die ja auch mit dem Peer Review zusammenhängt, lautet: Wie entsteht wissenschaftliches Wissen? Was unterscheidet dieses von anderem Wissen? Und schon ist man mittendrin in der Frage: Was ist "wissenschaftliche" Wahrheit? Was ist Wahrheit überhaupt? Und damit ist man auch schon tief verstrickt in spannenden philosophischen, gar weltanschaulichen Diskussionen! (Vor einiger Zeit hatte ich im Rahmen eines Essays auf ähnliche Aspekte in einem kurzen Abschnitt mit dem Titel "Von der Informationskompetenz zur Reflexion über wissenschaftliches Arbeiten" hingewiesen.)

Optimal wäre also die Integration eines Moduls Informationskompetenz in eine Lehrveranstaltung zum (möglichst fachspezifischen) wissenschaftlichen Arbeiten. Gerade hatte ich eine Gruppe Studierender des Masters-Studienganges Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) der HafenCity-Universität (HCU) zu Gast. Deren Lehrveranstaltung mit dem Titel "Research Methods and Statistics" ist genau der richtige Ort für das, was mir vorschwebt und das durch das Leuphana-Semester in Lüneburg eigentlich auch zu erreichen wäre. Themen der HCU-Lehrveranstaltung sind: Basic concepts in epistemology and philosophy of science, Different understandings of and perspectives on theoretical and empirical research (qualitative and quantitative research), The role of models and computers, Fundamentals of statistical reasoning, Principles of scientific work. Meine eigene Mitwirkung in der Lehrveranstaltung beschränkte sich dann allerdings doch eher auf die klassisch, bibliothekarisch verstandene Informationskompetenz, denn wer von uns hat die Zeit und die Gelegenheit, solch ein Projekt und eine solche Lehrveranstaltung wirklich durchzuführen bzw. zu begleiten. Übrigens, auch die [Q] Studies, das Studium fundamentale der HCU, wären ein potentieller Ort für die Integration von IK-Aktivitäten.

Auch an der TU Hamburg-Harburg (TUHH) habe ich vor ein paar Wochen Veränderungen beobachten können, die eventuell verstärkt Anknüpfungspunkte zur Förderung von Informationskompetenz bieten könnten. Ich war eingeladen im Rahmen einer Übung zur Vorlesung "Bioverfahrenstechnik – Vertiefung" etwas zur Fachinformation in der Verfahrenstechnik zu sagen. Ich dachte anfangs, dass wird wieder so eine aufgesetzte Veranstaltung, wo man etwas zum Thema Informationskompetenz erzählt, dies aber von den Studierenden kaum wahrgenommen wird, weil für sie anstehende Klausuren mit Recht viel wichtiger sind.

Doch ich wurde eines anderen belehrt! Zur Einführung wurden die Teilnehmenden von den lehrenden wissenschaftlichen MitarbeiterInnen auf Aspekte des problembasierten Lernens (PBL) hingewiesen, das im Rahmen dieser Lehrveransatltung ausprobiert werden sollte und das seit einiger Zeit an der TUHH etwas populärer wird.

Der "Kreislauf" des PBL, der den Studierenden vorgestellt wurde, ist dabei der Folgende:

  • Am Anfang steht ein Problem, vorbereitet in der Regel vom Lehrenden.
  • In einer Kleingruppendiskussion wird bekanntes Wissen zum Problem gesammelt und danach gefragt, was zur Problemlösung noch benötigt wird.
  • Dann erfolgt in Eigenstudien die Suche nach benötigten Informationen via Internet und Bibliotheks-Ressourcen.
  • Die gesammelten Informationen werden dann ausgetauscht, und es wird geprüft, ob diese schon zur Problemlösung reichen. Ist dies nicht der Fall, beginnt der Kreislauf von vorne.

Und der dritte Punkt ist eben aus der Natur des Prozesses heraus der richtige Anknüpfungspunkt für Informationskompetenz-Aktivitäten.

Für die TUHH ist dies jedenfalls was Neues, abseits von den normalen Vorlesungen. Vorbild für die TUHH sind PBL-Konzepte der dänischen Universität Aalborg sowie der niederländischen Universität Maastricht.

Es gibt vergleichbare Ansätze für handlungsorientiertes, selbstgesteuertes Lernen unter anderen Begriffen wie z.B. WebQuests. Sheila Webber hat gerade in ihrem Blog unter dem Stichwort Inquiry-Based Learning auf ähnliche, aber viel strategischer gedachte britische Aktivitäten hingewiesen. Schon vor längerer Zeit hatte ich eine These zitiert, dass die Anknüpfungspunkte von Informationskompetenz dann größer werden, wenn komplexere und offene Problemstellungen Teil des Lernens im Alltag an den Schulen und Hochschulen werden. Mein Tutorial im Rahmen der oben erwähnten Vorlesung wurde jedenfalls aufmerksam verfolgt. Wohl besonders auch deswegen, weil durch das Absolvieren der (übrigens freiwilligen) PBL-Anteile der Vorlesung die Studierenden Punkte für die abschliessende Klausur erwerben konnten. 8-)

Wir werden zu Metadaten!

Sonntag, 03. Juli 2011

In einem Tweet hatte ich vor Monaten mal auf eine britische Ausstellung mit dem Titel "How we became metadata" hingewiesen (Beitrag in einem Blog dazu). Ein Aufsatz vom britischen Kultur- und Medientheoretiker Gary Hall mit dem Titel "We Can Know It for You: The Secret Life of Metadata" findet sich im Katalog zur Ausstellung.

Nun ist in der Wochenzeitung "Die Zeit" ein passender Beitrag mit dem Titel "Automatisch vorsortiert" von Stefan Schmitt erschienen, der zeigt, dass individuelle Suche zu Metadaten führen, die zukünftige Suchen beeinflussen. Eine der Grundlagen des Artikels ist das Buch "The Filter Bubble" von Eli Pariser, das im nächsten Jahr auch auf Deutsch erscheinen soll. Im Guardian findet sich eine Kurzfassung von Parisers Buch, auf die am 14. Juli auch auf der Mailingliste Inetbib hingewiesen wurde (vgl. auch ein Vortrags-Video von Pariser).

Zur Wahrheit/-nehmung des Internets: Never-Better, Better-Never oder Ever-Waser?!

Samstag, 19. Februar 2011

In der Zeitschrift "The New Yorker" hat der Autor Adam Gopnik unter dem Titel "The Information : How the Internet gets inside us" eine interesssante Beschreibung gegeben, wie heutzutage das Internet in seiner Wirkung auf Alltag, Mensch und Welt beurteilt wird. Er unterscheidet dabei drei Kategorien von Stellungnahmen, die von Never-Betters, Better-Nevers oder Ever-Wasers.
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Zur Geschichte und zum Zusammenhang von Energie und Information

Donnerstag, 03. Februar 2011

Das neue Buch des kürzlich verstorbenen Bundestagsabgeordneten und Pioniers im Bereich erneuerbarer Energiequellen Hermann Scheer trägt den Titel "Der energethische Imperativ : 100 Prozent jetzt : Wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist". Der Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk hat in seiner Rezension zu diesem Buch in der Wochenzeitung "Die Zeit" (“Das drohende Zu-spät” in der Zeit Nr. 2 vom 5.1.2011, S. 43) etwas “euphorisch” auch die Aktivitäten des Chemie-Nobelpreisträgers von 1909, Wilhelm Ostwald, beschrieben.

Ostwald hatte mit seinem "Der energetischen Imperativ" – "Vergeude keine Energie, verwerte sie" – und in seinem gleichnamigen Buch von 1912 die Notwendigkeit von Energie-Einsparung schon früh hervorgehoben. In seinem populären Werk mit dem Titel "Die Mühle des Lebens : physikalisch-chemische Grundlagen der Lebensvorgänge" (Leipzig: Thomas, 1911) sagte er so etwas wie die Photovoltaik voraus, wenn er schrieb (S. 74):

"Denken wir uns beispielsweise ein photoelektrisches Element von geeigneter Beschaffenheit konstruiert, das heißt eine Maschine, welche die Strahlung der Sonne direkt in elektrische Energie umwandelt, welche also einen Teil der aufgenommenen Strahlung als einen elektrischen Strom aus dem Apparat zu ziehen gestattet. Dann könnten wir mit Hilfe dieser elektrischen Energie ungefähr alles das leisten, was gegenwärtig die gesamte Industrie, das gesamte Transportwesen usw. mit Hilfe der Steinkohle leistet."

Als Vordenker und Pionier eines weiteren aktuellen Themas sowie mit seinen seine Aktivitäten zum Informationswesen hatte Ostwald diesen Imperativ auch auf das Thema Wissenschaftliche Kommunikation bezogen. Die von ihm als Autor zahlreicher wissenschaftlicher und populärer Bücher, Zeitschriftenaufsätze und Referate wahrgenommene Informationsflut war aus seiner Sicht nur durch eine Gesamtorganisation der wissenschaftlichen Kommunikation – durch technische Hilfsmittel und internationale Zusammenschlüsse – zu bewältigen.

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Zwei aktuelle Praxis-Bücher zum Thema Informationskompetenz – ein Vergleich

Montag, 26. Juli 2010

Im ersten Halbjahr 2010 sind zwei interessante Praxis-Bücher zum Thema Informationskompetenz erschienen:

Das erste Buch ist von Bibliothekaren geschrieben und orientiert sich an den Standards für Informationskompetenz (Mittlerweile sind die deutschen Standards im Bibliotheksdienst (Heft 5, 2010, S. 373ff) quasi offiziell erschienen, vgl. auch meinen Blog-Beitrag vom Anfang des Jahres!). Inhaltlich ist das Ganze gut gemacht mit vielen interessanten Details zu 1. Informationsbedarf feststellen – Recherche vorbereiten, 2. Recherche durchführen, 3. Literatur beschaffen, 4. Informationen bewerten sowie 5. Informationen weiterverarbeiten. Beispielrecherchen und Praxisprobleme runden das Ganze ab. Alles ist ganz klassisch und bibliothekarisch gut! Der Schwerpunkt liegt eindeutig bei dem Thema Recherche!

Das zweite Buch befasst sich trotz des Titels gar nicht so sehr mit Arbeitstechniken, sondern greift viel weiter, es geht nicht nur um Recherche, so wie es im Alltag von Studierenden und Forschenden auch nicht nur um Recherche geht! Die einzelnen Kapitel des Buches, von unterschiedlichen Autoren geschrieben, behandeln Themen wie:

  • Welches Thema? Was für eine Art Text? Vorschläge zum wissenschaftlichen Schreiben 2009 ff
  • Recherche: Google – and Far Beyond
  • Von der Quellenkritik zum kritischen Umgang mit digitalen Ressourcen
  • Bildsuche – Image Retrieval
  • Hypertext schreiben
  • Kollaboratives Schreiben
  • Copy + Paste = Plagiat?
  • Schreibtools – mit Software bessere Texte schreiben
  • Zitieren und Belegen
  • Peer Review 2.0: Herausforderungen und Chancen der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle im Zeitalter der Cyber-Wissenschaft
  • Open Access
  • Urheberrecht
  • Digitale Editionstechniken

Damit berücksichtigt das Buch auch den 5. Standard zur Informationskompetenz – Informationskompetente Studierende und Forschende sind sich ihrer Verantwortung bei der Informationsnutzung und -weitergabe bewusst – der im ersten Werk nur zitiert wird. Das Ganze ist übrigens nicht nur für Geisteswissenschaftler lesenwert!

Das britische Netzwerk für Forschungs-Information

Donnerstag, 15. April 2010

Angeregt durch einen Hinweis von Sheila Webber in ihrem Blog auf einen Guide zum Thema Peer Review habe ich die Website des britischen Research Information Networks (RIN) etwas genauer angeschaut, wahrlich eine Fundgrube (vgl. z.B. die "current news"). Schade, dass es so etwas nicht in Deutschland gibt!

Themen des RIN sind:

  • Using and accessing information resources
  • Communicating and disseminating research
  • Data management and curation
  • Research funding: policy and guidance
  • Researcher development and skills

Challenges for academic libraries in difficult economic times heisst zum Beispiel ein Report, der erst vor kurzem veröffentlicht wurde!

Wohin entwickelt sich das, was wir Informationskompetenz nennen?

Sonntag, 14. März 2010

Die obige Frage treibt mir schon lange im Kopf herum. Ein Preprint zur Zeitschrift College & Research Libraries Journal (C&RL), ein Aufsatz von Thomas P. Mackey und Trudi E. Jacobson mit dem Titel "Reframing Information Literacy as a Metaliteracy", der online zugreifbar ist, hat diese Frage erneut angestoßen!

Michael Stephens hat in seinem Vortrag letzte Woche in Hamburg das Konzept "transliteracy" erwähnt. Dies machte im Sommer 2009 auf der IFLA-Tagung auch Suzie Andretta. Auch von "multimodal literacy" war hier die Rede. Auch mein in diesem Blog oftmaliges Erwähnen von "Informationskultur", die eigentlich das ausmacht, was ein breites Verständnis von Informationskompetenz umfasst, geht in die Richtung der Frage dieses Posts.

Wir leben in einer Welt, in der neben Lesen und Schreiben dieses weite Verständnis von Informationskompetenz so etwas wie eine dritte Kulturtechnik wird, in der alle einfach und schnell eigene Informationsressourcen aufbauen, die auch von anderen mitgenutzt werden können, in der jedes Agieren immer mehr ein Informieren wird und in der ein kritisches Verständnis des eigenen Informationsprozesses und der auf einen einwirkenden Informationsquellen unabdingbar wird. Gerade die immer einfacher zu nutzenden Informationsressourcen verdecken dabei oft die notwendige kritische Komponente von Informationskompetenz. Gerade läuft eine Umfrage eines amerikanischen Kollegen (Robert Schroeder, Portland State University) zum Verhältnis von critical thinking und information literacy. Für mich gilt dabei eher "Information literacy is critical thinking applied to information" und deutlich wird, dass Informationskompetenz schon lange nicht nur ein Thema von Bibliotheken ist, sondern Teil jedes Lernens.

Warum nutze ich Web 2.0 Tools?

Donnerstag, 14. Januar 2010

In einem Gespräch an der TUHH kam wieder einmal die Frage auf, warum und aus welchen Beweggründen so viele das Web 2.0 nutzen? Es ist anscheinend immer noch nicht für jeden vorstellbar, Web 2.0 Dienste zu nutzen. Sicher nutzen viele das Web 2.0 auch, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Dies gilt z.B. vielelicht für Wikipedia. Und sicher müsste man zunächst klären, was genau nun das Web 2.0 ist und was Nutzung genau meint.

Aus meiner persönlichen Sicht möchte ich dies einfach mal für mich aus praktischem Erleben heraus zusammenfassen und in meinen Blog stellen. Ich möchte dazu meine Gedanken auf verschiedenen Ebenen bzw. aus unterschiedlichen Sichten darlegen. Die Frage, die jetzt sofort auftaucht, warum mache ich diese nun in meinem Blog und schicke meine Gedanken nicht nur an die Teilnehmenden der erwähnten Gesprächsrunde? Ein Grund dafür ist sicher, dass diese vielleicht auch für andere interessant sind (hoffe ich zumindestens! 8-) )!

Warum nutze ich Web 2.0 Tools …

  • aus der Sicht der persönlichen Informations- und Ideengewinnung?
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