Archiv für Januar 2010

Warum nutze ich Web 2.0 Tools?

Donnerstag, 14. Januar 2010

In einem Gespräch an der TUHH kam wieder einmal die Frage auf, warum und aus welchen Beweggründen so viele das Web 2.0 nutzen? Es ist anscheinend immer noch nicht für jeden vorstellbar, Web 2.0 Dienste zu nutzen. Sicher nutzen viele das Web 2.0 auch, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Dies gilt z.B. vielelicht für Wikipedia. Und sicher müsste man zunächst klären, was genau nun das Web 2.0 ist und was Nutzung genau meint.

Aus meiner persönlichen Sicht möchte ich dies einfach mal für mich aus praktischem Erleben heraus zusammenfassen und in meinen Blog stellen. Ich möchte dazu meine Gedanken auf verschiedenen Ebenen bzw. aus unterschiedlichen Sichten darlegen. Die Frage, die jetzt sofort auftaucht, warum mache ich diese nun in meinem Blog und schicke meine Gedanken nicht nur an die Teilnehmenden der erwähnten Gesprächsrunde? Ein Grund dafür ist sicher, dass diese vielleicht auch für andere interessant sind (hoffe ich zumindestens! 8-) )!

Warum nutze ich Web 2.0 Tools …

  • aus der Sicht der persönlichen Informations- und Ideengewinnung?
    (weiterlesen…)

Konvergenzen, der dritte Eintrag: Historisches und aktuelles Informationswesen

Freitag, 08. Januar 2010

In der Reihe ‘Konvergenzen’ ein weiterer Blog-Eintrag mit zwei Aufsätzen, die das thematisieren, was mich persönlich regelmäßig fasziniert, der Zusammenhang zwischen historisch zu beobachtenden Entwicklungen und aktuellen Diskussionen im modernen Informationswesen.

  • Beyond the legacy of the Enlightenment? Online encyclopaedias as digital heterotopias von Jutta Haider, Olof Sundin in First Monday, Volume 15, Number 1 – 4 January 2010.

    Aus dem Abstract:

    This article explores how we can understand contemporary participatory online encyclopaedic expressions, particularly Wikipedia, in their traditional role as continuation of the Enlightenment ideal, as well as in the distinctly different space of the Internet.

  • The Politics of Organizing Information on the Web: Computing Centres and Natural Languages von Peter Jakobsson, Fredrik Stiernstedt mit ihrem Beitrag auf der Media in transition Conference 6 im April 2009 im Rahmen der Konferenzen des MIT Communications Forum

    Aus dem Abstract:

    This paper is an exploration of the methodologies, economics and politics of organizing information on the web, through a historical-comparative analysis of Google. The paper centres on two cases that reveal interesting tensions in contemporary attempts at organizing knowledge and information. The first case deals with natural and artificial languages as tools for knowledge, working with the historical case of Gottfried Wilhelm Leibniz and his interest in a universal language as well as his pioneering contributions to etymology. The second case looks at the dialectics of centralization and decentralization as illustrated by the early 20th-century project of bibliographer Paul Otlet. Together they are used to evaluate Google’s utilization of techniques from computer science to extract knowledge from search queries and unstructured web-data, both of which are stored and indexed in Google’s computing centres.

Elektronische Karteikartensysteme

Mittwoch, 06. Januar 2010

Vor einiger Zeit bekam ich über das Auskunftssystem "Fragen Sie Hamburger Bibliotheken" sinngemäß folgenden Anfrage:
“Ich möchte mich zum Thema elektronisches Karteikartensystem informieren und sehe mich überfordert, etwas derartiges zu finden. Was können Sie mir zu diesem Thema sagen?”

Es hat mir Spaß gemacht, diese Anfrage wie folgt zu beantworten: 8-)

“So ganz verstehe ich nicht, was Sie genau wollen? Es folgen ein paar Assoziationen, die Ihre Anfrage bei mir hervorgerufen hat.

Früher wurden die Kataloge von Bibliotheken als Zettelkartei geführt. Mittlerweile sind diese alle als elektronische Datenbank online zugänglich, so dass man z.B. den Katalog des Bibliotheksbestandes der TUHH-Bibliothek als ‘elektronisches Karteikartensystem’ bezeichnen könnte.

In unserem Katalog finden Sie übrigens das folgende Buch zur Geschichte des Zettelkastens:
Zettelwirtschaft : die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek / Markus Krajewski. Berlin : Kulturverl. Kadmos, 2002. (Vgl. auch meine Rezension des Buches in der Zeitschrift Bibliothek. Forschung & Praxis (Jg. 26, Nr. 3, 2002, S. 317-318).

Auf der Website des Autors finden Sie einen elektronischen Zettelkasten, also Software zur Verwaltung von Daten, häufig Literaturangaben. Eigentlich ist jedes Datenbanksystem ein ‘elektronisches Karteikartensystem’.

Vergleichen Sie bitte zur Nutzung von Karteikarten zum Lernen und zur Literaturverwaltung auch folgenden Aufsatz von Markus Krajewski: Elektronische Literaturverwaltungen. Kleiner Katalog von Merkmalen und Möglichkeiten, in: Norbert Franck und Joachim Stary (Hrsg.), Technik wissenschaftlichen Arbeitens (= UTB), 11., vollständig überarbeitete Neuauflage, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn, 2003, S. 97-115 (geringfügige Überarbeitung des Texts für die 12. Auflage, November 2005).

Auch die TUHH-Bibliothek bietet ihren Kunden eine Literaturverwaltungsystem in Form der Software Citavi, die auch in einer freien, nur leicht eingeschraenkten Version downloadbar ist. Auch ein elektronisches Karteikartensystem!”

8-)

E-Portfolios und Informationskompetenz

Dienstag, 05. Januar 2010

Das Thema der Kölner Masterarbeit von Sabine Schmall mit dem Titel "E-Portfolios als Element von Personal Learning Environments. Potentiale des E-Learning 2.0 im Kontext der Vermittlung von Informationskompetenz" passt zum Projekt StudIPort 2.0 an der TUHH, zu dem es jetzt auch einen Weblog gibt, in dem aktuell über den ePortfolio-Tag im Rahmen der Konferenz Campus Innovation im November 2009 berichtet wird.